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Ein Kind telefoniert

Warum wir unseren Kindern manchmal Entscheidungen abnehmen sollten – Ein Leitfaden zur bindungsorientierten Erziehung

Lesezeit: 3 Minuten

In der heutigen, schnelllebigen Welt, in der der Fokus oft auf Selbstständigkeit und die Bedeutung von individuellen Entscheidungen gelegt wird, erscheint das Konzept, Kindern Entscheidungen abzunehmen, fast kontraintuitiv. Doch in der bindungsorientierten Erziehung finden wir wichtige Argumente für diese Vorgehensweise.

Die Bedeutung von Sicherheit und Orientierung

Kinder sind von Natur aus neugierige Wesen, die die Welt entdecken und verstehen wollen. Doch um sich in dieser Welt zurechtzufinden, benötigen sie ein sicheres Fundament, und genau das bietet ihnen die bindungsorientierte Erziehung. Sie zielt darauf ab, eine starke und vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Kindern aufzubauen, aus der die Kinder das Gefühl von Sicherheit schöpfen, um Selbstvertrauen zu entwickeln und eigenständig zu wachsen.

Entscheidungen übernehmen: Ein Akt der Fürsorge

Das Abnehmen von Entscheidungen ist ein Akt der Fürsorge und nicht der Kontrolle. Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen können mit der Verantwortung, die ihre Entscheidungen mit sich bringen, überfordert sein. Ein klassisches Beispiel sind Situationen, in denen Kinder sich unsicher oder unwohl fühlen. Aber auch Momente, in denen es um die Gesundheit des Kindes geht, müssen wir Erwachsenen Entscheidungen treffen.

Ein stabiles Umfeld schaffen

In neuen und potenziell überfordernden Situationen, wie dem Besuch im Kinderturnen, bietet das aktive Entscheiden der Eltern den Kindern Orientierung und demonstriert Sicherheit. Dies kann essenziell sein, um ihnen zu zeigen, dass sie in einer sicheren Umgebung sind und sich auf ihre Bezugspersonen verlassen können.

Den Rahmen setzen: Gesundheitliche Entscheidungen

Wenn es um die Gesundheit geht, wie das Einnehmen von Medikamenten oder das Zähneputzen, ist das Vorgeben von Entscheidungen oft unumgänglich. Hier kann der Ansatz „Ich entscheide WAS gemacht wird, du entscheidest WIE“ den Kindern ein Gefühl der Mitbestimmung geben, ohne die grundlegende Entscheidung aus der Hand zu geben.

Beteiligung und Verständnis fördern

Trotz des Abnehmens von Entscheidungen ist es wichtig, das Kind in den Prozess miteinzubeziehen und zu erklären, warum gewisse Entscheidungen im besten Interesse des Kindes getroffen werden. Dieser Einbezug kann das Verständnis und die Akzeptanz fördern und das Kind langsam an die Übernahme eigener Entscheidungen heranführen.

Beziehe dein Kind in den Prozess mit ein

Fazit: Balance ist der Schlüssel

Abschließend lässt sich sagen, dass es nicht darum geht, Kinder von der Welt abzuschirmen oder sie nicht aus ihren Erfahrungen lernen zu lassen. Vielmehr geht es darum, die Entscheidungen an die Reife des Kindes anzupassen und eine Balance zwischen Führung und Freiheit zu finden.

Die bindungsorientierte Erziehung möchte Kinder auf ihrem Weg zu selbstständigen Individuen begleiten und dazu gehören Entscheidungen. Entscheidungen sollten auch nicht abgenommen werden, um Macht auszuspielen, oder “weil man das so macht”. Künstliche Grenzen bezwecken eher das Gegenteil.

Wie immer sind Transparenz, Ehrlichkeit und Offenheit der wichtigste Schlüssel für eine stabile Eltern-Kind-Beziehung und sollten auch beim Thema Entscheidungen im Vordergrund stehen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen.

Deine Katharina

Hör dir meine aktuelle Podcastfolge zu diesem Thema an:

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